Einem neugeborenen Menschenkind ist zunächst alles fremd. So ist der wichtigste Grund für die Babymassage, dem Kind ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu geben.
Warum Ärzte und Hebammen Babymassage empfehlen? Studien haben eine ganze Reihe von positiven körperlichen und seelischen Wirkungen durch Babymassage nachgewiesen, die die Entwicklung und die Gesundheit des Kindes unterstützen. Dabei ist Babymassage kein neuer Trend, sondern eine uralte Kunst. In Russland und Afrika stehen Babymassagen in der Zeit nach der Geburt auf der Tagesordnung. Und selbst die Eskimos massieren Ihre Kinder.
Wie wirkt die Massage auf die Babypsyche?
Es wurde beobachtet, dass regelmäßig massierte Babys weniger schreien, besser schlafen, aufmerksamer und neugieriger sind. Diese Reaktionen werden darauf zurückgeführt, dass das Kind durch die Massage so viel Sicherheit und Geborgenheit erlebt, dass es sich besser entspannen kann.
Tipps für die Massage Ihres Kindes
Massiert wird mit sanftem Druck und naturbelassenem Öl, das Sie zuvor in den Handflächen warm reiben. Je nach Reaktion des Babys kann die Massage zwischen zwei und 15 Minuten dauern. Eine entspannte Atmosphäre und ausreichend Zeit sind unbedingt notwendig. Wenn Sie nicht wirklich in der Stimmung sind, Ihr Baby zu massieren, sollten Sie es auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Das Kind sollte satt und nicht zu müde sein. Achten Sie darauf, dass die Umgebung und auch Ihre Hände angenehm warm sind. Als Öle bieten sich Jojoba-, Weizenkeim-, oder Mandelöl an. Beginnen Sie zunächst mit einem Arm oder einem Bein, damit sich das Kind an die Massage gewöhnt. Später wird der Rumpf mit einbezogen.
(Auszüge aus einem Beitrag von Melanie Oetting in der Zeitschrift GEO)
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